Die Kunst, ein Hotel zu führen:
10 Jahre Leipziger Hof
Das Galerie Hotel Leipziger Hof in der Hedwigstraße feierte Anfang Februar 10-jähriges Bestehen. "Anlaß genug, darauf stolz zu sein und dem Hotelier, Herrn Professor Eberhard, zu danken, der sich nie entmutigen ließ, seine Idee, Kunst und Gastfreundschaft miteinander zu verbinden, in die Tat umzusetzen", meinte der Vorsitzende des Bürgervereins Neustädter Markt, Detlef Honsberg. Er steht damit nicht allein.
Denn Eberhards Motto "Hier schlafen Sie mit einem Original" hat das Galerie Hotel weit über die Grenzen Leipzigs hinaus bekannt gemacht. 1991 ging der umtriebige Professor,, den ein für Neustadt glücklicher Zufall nach Leipzig führte, an den Start.
Der kunstliebende Hotelier und ein begeisterter Gast: Prof. Klaus Eberhard und Schauspieler Fred Delmare beim angeregten Jubiläumsplausch.
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Bereits zwei Jahre später konnte er die ersten Gäste unter seinem gastlichen Dach begrüßen. Und im Dezember 1995 eröffnete er mit Aquarellen, Druckgrafik und Zeichnungen von Werner Tübke seine erste Ausstellung zeitgenössischer Leipziger Künstler.
Dieser schlossen sich bis zum heutigen Tage 32 weitere Ausstellungen an. "Das ist ein Beweis dafür, mit welch großem Engagement Prof. Eberhard auch heute noch Kunst und Gastfreundschaft miteiander verbindet", betont Honsberg.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass jeder Hotelgast in seinem Zimmer das Werk eines Leipziger Künstlers im Original wiederfindet. Trefflich beschrieb der Schauspieler und Kunstsammler Uwe Friedrichsen seinen Aufenthalt im Hotel "inmitten von Kunst und Gastfreunschaft", nachzulesen im Gästebuch des Hauses, das auch ein zeitgenössisches Dokument Leipziger Geschichte darstellt.
So verwunderte nicht, dass zum Jubiläumsempfang am 7. Februar zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Leipzigs Wirtschaftsbeigeordneter Detlev Schubert, Kuturamtsleiterin Susanne Kucharski-Huniat, die französische Honorarkonsulin Christine Haufe, Leipzigs ehemaliger Baudezernent Niels Gormsen sowie zahlreiche Künstler, u.a. Rainhard Minkewitz, Arnd Schultheiss, Sighard Gille und Rainer Schade, ihre Glückwünsche im Leipziger Hof persönlich aussprachen.
Dank und Anerkennung galten dem überaus erfolgreichen, auch für die Wahrnehmung des Leipziger Ostens nicht zu unterschätzenden Wirken des Hoteliers Prof. Klaus Eberhard. "Zu keinem Zeitpunkt kam das Gefühl auf, hier würde nur ein pflichtgemäßer Gruß, abgelesen vom vorbereiteten Textblatt, übermittelt", beschreibt Honsberg diesen Tag. "Die persönliche Atmosphäre, die hier zu spüren war, ließ den Eindruck eines großen Familientreffens entstehen". So bleibt denn nur der Wunsch, dass Klaus Eberhard auch weiterhin bei bester Gesundheit den eingeschlagenen Weg von "Kunst und Gastfreundschaft" erfolgreich fortsetzt.
Standen am Anfang diese Weges die Stadtansichten, gefolgt von der älteren Malergeneration, so setzt Prof. Eberhard heute auf qualitätsvolle Leipziger Handschriften aller Generationen.