Bruno Griesel, 'Balle-Balle', 150x120 cm, Öl/LW., 2004/5
galerie.leipziger-schule

im
Galerie Hotel Leipziger Hof
Hier schlafen Sie mit einem Original


Bruno Griesel, 'Ciao', 160x120 cm, Öl/LW., 2003/4


Bruno Griesel
'Retrospektive' - Malerei, Grafik, Zeichnung


Ausstellungsdauer: 26. Juni - 4. September 2005
Öffnungszeiten: täglich 10 - 20 Uhr


(Der Zugang zur Galerie kann gelegentlich durch Veranstaltungen eingeschränkt sein. Auskunft per email oder telefonisch 0341/69 74 0).

Wir zeigen eine Retrospektive mit ca. 50 Arbeiten des Leipziger Malers, die in den Jahren 1990 - 2005 entstanden sind.

Hotel Hauptseite

Galerie Hauptseite

'Claudia im Rosenhag', 160 x 90 cm, Öl/Leinwand, 2004/5
Bruno Griesel, "Claudia im Rosenhag",
160 x 90 cm, Öl/Leinwand, 2004/5,
Vita
Bruno Griesel

Fotos
von der Eröffnung

Rede
zur Ausstellungs-Eröffnung (Matthias Weidemann)

Künstlermenü
wir kochen es gerne für Sie nach!


 


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Vita Bruno Griesel

wurde 1960 in Jena geboren.

Er studierte von 1981 bis 1986 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Stelzmann, W. Peuker und Prof. Heisig,

1986-1989 Meisterschüler bei Prof. Heisig.

Seit 1986 ist er freischaffend als Bildender Künstler in Leipzig tätig.

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Fotos von der Eröffnung der Ausstellung am 25.6.2005

©galerie.leipziger-schule


Hausherr Klaus Eberhard (li.) begrüßt die Gäste, vorweg den Redner des Abends Matthias Weidemann (mi.) und Bruno Griesel (re.).



Familienfoto Bruno Griesel



Die Besucher lauschen der Einführung in die Ausstellung von Matthias Weidemann (2. v.li.).



Bruno Griesel mit Tocher Sophie und Frau Claudia Lindner. Im Hintergrund eines der schönsten Bilder der Ausstellung, ein Portrait von Sophie.



... im Eingangsbereich unserer Galerie, Besucher beim Studium von Informationen zur Ausstellung.



Der Leipziger Pressefotograf Armin Kühne bei der Arbeit. Sein Buch (zusammen mit Niels Gormsen) "Leipzig. Den Wandel zeigen" ist nach wie vor auf den Bestsellerlisten.



Bruno Griesel hat mehrere Portraits des unvergessenen Leipziger Ballettchefs Uwe Scholz gemalt.



Eine Besucherin betrachtet zwei großformatige Arbeiten.



Besucherinnen vor einer grafischen Arbeit.



Entspannung bei der Betrachtung der Bilder.



Claudia Lindner (mi.) mit Freunden vor dem Bild "Claudia im Rosenhag".



Freuen sich über eine gelungene Ausstellung (v. li.): Hausherr Klaus Eberhard, Bruno Griesel und Matthias Weidemann, sowie eine der jüngsten Besucherinnen der Ausstellung.



Drei Generationen vor "Claudia im Rosenhag".



Seit vielen Jahren befreundet: Pressefotograf Armin Kühne (li.) und Hausherr Klaus Eberhard. In der 25. Ausstellung zeigte die Galerie eine umfassende Retrospektive des Werkes der letzten 30 Jahre von Armin Kühne.



"Ballett" - Bilder von Bruno Griesel.



Beim Künstlermenü wurde die Ausstellungseröffnung im Restaurant gefeiert, im Biergarten war es an diesem Abend zu ungemütlich.



Besucher der Ausstellung genießen die "kulinarische Kunst" des Hauses im Anschluß an die Eröffnung.



Hausherr Klaus Eberhard betrachtet interessiert den Eintrag von Bruno Griesel im Galerie Gästebuch, Sophie lugt mit um die Ecke.

© für alle Fotos: galerie.leipziger-schule
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Einführung zur Ausstellungseröffnung

von Matthias Weidemann

Von Marc Aurel (121-180n.C), dem römischen Philosophenkaiser, stammt folgendes Zitat:

Blicke in dein Inneres!
Da drinnen ist die Quelle alles Guten,
die niemals aufhört zu sprudeln,
solange Du nicht aufhörst zu graben.


Bruno Griesel hat nie aufgehört zu graben, jedenfalls nicht seitdem ich das Glück habe, ihn zu kennen. Und das sind jetzt immerhin schon 15 Jahre. 15 Jahre, das ist auch die Zeitspanne, die diese Ausstellung mit Gemälden, Zeichnungen und Grafiken von Bruno Griesel umfasst. Eine Retrospektive, wie er selber seine Ausstellung bescheiden nennt. Also ein Rückblick auf das Werk eines Genialen, wie ich es nenne. Denn unter einem Genie verstehen wir nun einmal gemeinhin einen schöpferischen, begabten Menschen. Und ein Blick auf die Werke dieser Ausstellung belegt eindrucksvoll, welch schöpferischen Weg Bruno Griesel während dieser 15 Jahre gegangen ist. Deshalb schätze ich mich glücklich, dass ich Bruno ein Stück weit auf eben diesem Weg begleiten durfte.

Picasso sagte einmal: Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben. Bruno hat diese Schwierigkeit, diese schmale Gratwanderung, bisher mit Bravour gemeistert. Hat er sich doch die schöpferische Kraft des Kindes bewahrt, ohne dabei die Ernsthaftigkeit des Künstlers zu verlieren, der stets auf der Suche nach dem richtigen Weg ist. Ein Weg, der für Bruno Griesel manchmal ein langer und steiniger war, dem wir nichtsdestoweniger leicht nachvollziehen können, wenn wir uns die Farben und Formen anschauen, die Griesel im Laufe der Jahre begegnet sind. Ich sage bewusst begegnet.

Denn seine Träume, seine Phantasien, Gedanken, Erlebtes und natürlich auch Gelesenes, sei es aus Mythologie, Philosophie oder Klassik, sind Katalysatoren für das, was direkt von seinem Kopf in seine Finger fließt, welche wiederum diese Bilder, die wir heute sehen, auf die Leinwand bannen. Und diese Bilder, durchwoben von der Magie, die Tag- und Nachtträumen innewohnt, bewegen sich auf ihn zu, wie eine Wetterfront auf einen einsamen Wanderer: Manchmal mit elementarer Wucht, manchmal wie eine sanfte Frühlingsbrise. Wobei ihnen eines allen gemeinsam ist: Sie sind nicht aufzuhalten, ziehen über den Künstler hinweg und zwingen ihn zum Malen, immer wieder.

Ein glücklicher Umstand, der uns heute Gelegenheit gibt, staunend das Firmament der Schaffenskraft von Bruno Griesel zu betrachten. Folgen wir ihm also auf seinen Weg so weit wir es können. Diesem Pfad des Schaffens, der in dieser Ausstellung seinen Anfang in der blauen Phase nimmt und uns, immer heller werdend, bis hin zu den in letzter Zeit entstandenen, filigranen, fast verspielten Rötelzeichnungen führt. Diese letzt genannten sowie die hellen, erzählenden Gemälde voller Strahlkraft aus seiner jüngsten Schaffensperiode, sind nicht zuletzt Ausdruck für die Produktivität des Künstlers, der auf dem Weg, den er beschreitet, jedoch nie vergisst, die Augen geöffnet zu halten, für das, was um ihn herum in der Welt geschieht.

Das führt mich auch schon zum letzten Punkt meiner Ausführungen. Das tragische Schicksal von Uwe Scholz, des im letzten November verstorbenen Ballettdirektors der Leipziger Oper, hat auch Bruno Griesel tief bewegt und ihn dazu veranlasst, dem viel zu früh verstorbenen Choreographen einige Werke zu widmen, die eindrucksvoll die Kunst des Bruno Griesel belegen: Nämlich die, dass er es versteht, den Kern der Dinge zu treffen, ohne sich uns aufdrängen zu wollen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir lieber Bruno weiterhin Schaffenskraft und Inspiration und uns einen spannenden Abend mit den Werken des Künstlers.
©Matthias Weidemann
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Künstlermenü:

Variation von Blattsalaten mit sautierten Pfifferlingen
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Spargelcremesuppe mit Lachsstreifen
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Schweinemedaillons auf Thymianjus, Williamskartoffeln und Gemüsebouquett
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Erdbeeren mariniert mit grünem Pfeffer und weißem Balsamico

EUR 24,90 pro Person

Dazu empfehlen wir einen
2004er Elbling, QbA, trocken
Weingut Schloß Proschwitz, Meißen, Sachsen

Gern kochen wir für Sie auf Vorbestellung unser Künstlermenü.
Bitte rufen Sie uns an (0341 - 69 74 0)!



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galerie.leipziger-schule
im GALERIE HOTEL LEIPZIGER HOF
Hier schlafen Sie mit einem Original
Hedwigstr. 1-3, 04315 Leipzig
1300 Meter östlich vom Hauptbahnhof
Tel. 0341/6974-0; Fax 0341/6974-150
www.leipziger-hof.de
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Letztes Update: 21.9.2006