7. Dezember
2005
Noltensmeiers
Malerei im Leipziger Hof
Trostlos
blickende Einfamilienhäuser, graue Autobahnszenen: Auf
den ersten Blick sind das die sprödesten Sujets, die
man sich denken kann. Dennoch widmet Jürgen Noltensmeier
ihnen Leinwand um Leinwand. Als Betrachter stellt man erstaunt
fest, dass man sich den Großformaten schwer entziehen
kann. Sie sind, ließe sich kalauern, Deutschland. Sie
fangen Befindlichkeit ein. Sie heißen „Bielefeld“
oder „Elternhaus“, lassen sich jedoch überall
in der Republik antreffen. Bonjour Tristesse! Noltensmeier
in Leipzig vor allem als Literat bekannt, hat in Hamburg und
Glasgow Kunst studiert. Ab heute, 19 Uhr, zeigt die Galerie
Leipziger Hof knapp 30 seiner Arbeiten. Titel der Ausstellung:
„Drei Straßen weiter“. Starke Werke, spätestens
auf den zweiten Blick!
Bis
19.2.06, täglich 10-20 Uhr.
Hedwigstraße 1-3
hep
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