Leipziger Freiheit
Gespraech Prof. Klaus Eberhard und Erich Loest (v.l.) im Gespräch
Unterm Tuch (Arno Rink)
Schnell gehen ist schwierig in den Fluren des "Leipziger Hofs". Woran liegt das?

Sie meinen sicher die Bilder an der Wand. Diese sind nicht nur aufgehängt, weil sie farblich zur Einrichtung passen. Es sind Kunstwerke, die vielleicht mehr über die Zeit der Wende und über Leipzig erzählen, als dicke Bücher. Die Sammlung des Leipziger Hofs nimmt unter den Privatsammlungen deutscher Kunst des 20 Jh. Einen besonderen Platz ein, da sich zahlreiche Hauptwerke der Malerei der "Leipziger Schule", besonders aus der Zeit

um 1989 darin befinden. In fast kompletter Geschlossenheit präsentiert die Sammlung die Malerie dieser kurzen, eruütiven Phase junger deutscher Geschichte sowahl in kunsthistprischer Hinsicht als auch als zeitgeschichtliches Dokument. Tortz der Hängung in einem Hotel hat sich der intime private Charakter erhalten.

Was gibt es Neues?

In den letzten Jahren sind zahlreiche Arbeiten von jungen Leipziger Künstlern ("Neue Leipziger Schule") hinzugekommen, z.B. Von Christian Bussenius, Marieken Matzschenz und Elena Koslova. Neben der Sammlung zeigt die hoteleigenen "galerie.leipziger-schule" auf 160 qm Austellungsfläche ein ausgewähltes
Spektrum Leiziger Kunst. Zusätzlich runden Galeriekonzerte, Lesungen und die traditionelle UNICEF-Benefizkunstauktion das lebendige Spektrum Leipziger Kunst und Kultur im Hause ab.

Was unterscheidet den "Leipzgier Hof" von anderen Hotels?

Nicht nur orginale Kunst, auch ein besonders "literarisches Schmakerl" gibt es für die Gäste: "Hier schlafen Sie nicht nur mit einem Orginal", sondern finden auch Orgrinal Leipziger Literatur von Erich Loest, Schriftsteller und Leipziger Ehrenbürger. Er schenkte dem Haus zahlreiche seiner Bücher, darunter auch "Nikoleikirche" � handsigniert für die Gäste.
 
Quelle: Leipziger Freiheit / Ausgabe 21 / September - November 2008 zu den Artikeln
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