galerie.leipziger-schule
im
Galerie Hotel Leipziger Hof
Hier schlafen Sie mit einem Original

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unseres Hauses und unserer Galerie ,

wir möchten Sie gerne auf unsere neue Ausstellung in der Galerie mit Arbeiten von Gudrun Brüne hinweisen.
Vielleicht haben Sie Interesse, bei Ihrem nächsten Besuch in unserem Hause diese interessante Ausstellung einer der renommiertesten Vertreterinnen der "Leipziger Schule" anzuschauen.

Es ist die 62. Ausstellung in unserer Galerie und sie läuft bis zum 22.4.2012.

Natürlich sind Sie auch herzlich zur Eröffnung und zum Galerieabend
am Samstag, dem 11. Februar 2012, 18 - 22 Uhr
eingeladen.


Gudrun Brüne,"Bernhard Heisig mit Bildnis Gudrun", 2011, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm ©Gudrun Brüne 18 Uhr:
Eröffnung der 62. Ausstellung

Gudrun Brüne
Malerei, Zeichnung, Grafik.

Zur Ausstellungseröffnung spricht die
Leipziger Kunsthistorikerin Annika Michalski.

Gudrun Brüne studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Bernhard Heisig und Heinz Wagner. Sie lernte Bernhard Heisig 1961 kennen, war mit ihm verheiratet und lebte 50 Jahre mit ihm zusammen, seit 1991 im gemeinsam gebauten Atelierhaus in Strodehne im Havelland.

Ausstellungsdauer:  12.2. - 22.4.2012, täglich 10 - 20 Uhr.
Der Zugang zur Galerie kann gelegentlich durch
Veranstaltungen eingeschränkt sein.
Auskunft telefonisch unter 0341 - 69740.

ab ca. 19 Uhr
Nachfeier
im Restaurant. Die Künstlerin und die Ausstellungsmacher freuen sich darauf, mit Ihnen zusammen den Abend in lockerer Form ausklingen zu lassen.

Wie immer bieten wir neben unserer allgemeinen Speisen- und Getränkekarte das traditionelle Künstlermenü an. Reservierungen nehmen wir gerne entgegen (s.u.).




Gudrun Brüne, "Stilleben mit Kutsche", 2009, Mischtechnik
auf Hartfaser, 80 x 100cm ©Gudrun Brüne

Gudrun Brüne
Kurzbiografie

1941 geb. in Berlin
1956-59 Buchbinderlehre in Pößneck / Thüringen
1961-66 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Diplom
1966-77 Freischaffende Künstlerin in Leipzig, zeitweise Mitarbeit im Atelier von Bernhard Heisig
1977-99 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein
1991 Bau eines Atelierhauses in Strodehne im Havelland zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Heisig
1991 lebt freischaffend in Strodehne im Havelland



Gudrun Brüne, "Baumallee bei Strodehne", 2010,
Mischtechnik auf Hartfaser, 80 x 60 cm
©Gudrun Brüne


Dr. Eduard Beaucamp in »Grudrun Brüne: Traum und Wirklichkeit« 2011:

"... Nach repressiven und bleiernen Jahrzehnten etabliert sich in den siebziger Jahren in Leipzig eine recht farbige, turbulente, selbstbewusste, ja zum Teil aufsässiqe Boheme. Die zwanghafte Selbstisolierung der DDR erzeugte im Inneren eine fiebrige Überproduktivität. Der Widerspruch zur Doktrin machte erfinderisch und lässt die Bilder sprudeln.

Erzählt wird eine Art Sittengeschichte der DDR: Auf den Bildern wird die politische Dressur verhöhnt, der parteiliche Konformismus verspottet und parodiert. Die gesellschaftlichen Konflikte, die sozialen Deformationen, der Geschlechter-Konflikt, die Jugendrevolten -auch in der DDR keimte eine 68er-Szene -, die Umweltkatastrophen und der Stadtzerfall - all das stellt sich auf offener Kunstbühne, vielfach in metaphorischer oder historischer Verspiegelung, dar.

Gudrun Brüne hat an alledem ihren Anteil. Im Frühwerk der sechziger und siebziger Jahre folgt sie zunächst Heisigs expressivem Beispiel, betreibt aber dann eine stillebenhafte Verfestigung des Motivapparates und der Bildsprache, auch wenn eine expressive Unterströmung immer erhalten bleibt ... "
(c)Eduard Beaucamp




Gudrun Brüne, "Schwarze Madonna", 2012,
Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm, ©Gudrun Brüne





Annika Michalski
in »Grudrun Brüne: Traum und Wirklichkeit« 2011:

"... Diese verdichtete Weltbespiegelung Gudrun Brünes greift tief und fand in den letzten Jahrzehnten motivisch variierende, aber inhaltlich konstante Bild-Formeln: Besonders in den Bildern der 1970er bis 1990er Jahre sind frühe Hauptprotagonisten Spielzeug-Puppen, die einzeln, aber auch zu mehreren ineinander verschachtelt, den Bildraum einnehmen.

Der Leipziger Maler Michael Triegel formulierte einmal treffend: "Wenn es wirklich Kunst ist, dann ist das Kunstwerk klüger als sein eigener Autor." Jedes Bild ist eine Synthese aus dem, was Gudrun Brüne darin einschließt und dem, was sich der Betrachter daraus erschließt. Sie lehnt es keinesfalls ab, dass sich das Bild erst im Auge des Betrachters vervollständigt; nicht selten finden unterschiedliche individuelle Probleme und Anschauungen in den Bildern Ausdruck. So zeigen und offenbaren sich die Betrachter im Idealfall vor Brünes Bildern selbst, erkunden sich selbst, assoziieren sich selbst in die Werke hinein, ihre Weltsichten, ihre Masken, ihre Anliegen - sie sehen die Welt als ein Theater mit ihren Menschenbildern und sind aufgefordert, darin zu lesen wie in einem Bilderspiegel."
(c)Annika Michalski


Künstlermenü

Dieses Menü servieren wir erstmals bei der Ausstellungseröffnung.
Gerne kochen wir es für Sie auf Vorbestellung nach (ab 4 Personen).

Amuse - gueule
***

Tomatenessenz mit gefüllten Ravioli
***

Rinderfilet � Surf & Turf� mit gebratener Jakobsmuschel auf einer Hummersauce mit Brokkoliröschen und hausgemachtem Kartoffelstrudel
***

Weißes Schokoladenmousse mit parfümierten Brombeeren und einem Hippensegel

€ 29,90

Dazu empfehlen wir einen trockenen, mittelkräftigen Rotwein mit frischer, belebender Säure und runden, reifen Taninen:

2008er Cabernet Sauvignon
Weingut Errazuriz Estat,
Aconcaqua Valley, Chile

Glas (0,2 l) 6,00 €
Flasche (0,75 l) 23,50 €





Küchenchef Dirk Pohl (re.) und Restaurantleiter Steffen Zeidler freuen sich auf Ihren Besuch. Foto: (c)Galerie Hotel Leipziger Hof.

Reservierung:

Möchten Sie am Galerieabend teilnehmen? Wir würden uns freuen!

Bitte reservieren Sie
telefonisch unter 0341 - 69 74 0 oder per email.
Haben Sie vielen Dank!
Führung:

Jeden Freitag um 17 Uhr führen wir durch unsere Kunstsammlung mit über 350 Arbeiten der
"Leipziger & Neuen Leipziger Schule" und durch die aktuelle Ausstellung
(Dauer ca. 60 Minuten, Eintritt frei, telefonische Anmeldung erbeten). Sonderführungen gerne auf Anfrage.

Saane Süßmilch, "K.E.",
2005, Öl auf Leinwand
Mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. Klaus Eberhard
galerie.leipziger-schule
im
GALERIE HOTEL LEIPZIGER HOF
Hier schlafen Sie mit einem Original
Hedwigstr. 1-3, 04315 Leipzig
1300 Meter östlich vom Hauptbahnhof
Tel. 0341/6974-0; Fax 0341/6974-150
klaus.eberhard@leipziger-hof.de
www.leipziger-hof.de
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