Michael Fischer-Art


Galerie Hotel Leipziger Hof
©galerie.leipziger-schule

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde unseres Hauses und unserer Galerie,
  

mit einem herzlichen Gruß aus dem Galerie Hotel Leipziger Hof informieren wir heute über diese Themen:

1. Unsere historische DDR-Suite im Focus:
    Das Gästehaus der Regierung, wo Honecker einst
    Gäste wie Franz Josef Strauß empfing, wird nun saniert.

2. Ein schöner Anlass: Zum 25-jährigen Jubiläum unserer
    "galerie.leipziger-schule" erinnern wir an Werner Tübke.

    Mit ihm eröffneten wir unsere Ausstellungstätigkeit.


3. Michael Touma: gilt er immer noch als Geheimtipp?:
    seine Ausstellung in der Galerie; hier Fotos und Videos zur Anregung.


4. Wir danken Ihnen für Ihre freundschaftliche Verbundenheit mit
    unserem Hause in diesen schwierigen Zeiten.


5. Kunst und Gastlichkeit, ein Haus für Genießer:
    So buchen Sie Ihren Aufenthalt und Ihre Veranstaltungen
    bei uns zum Bestpreis.


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Kunst und Kultur:

Bisherige Newsletter
1. Unsere historische DDR-Suite ersteigerten wir am 15. Juli 1995
    aus dem ehemaligen "Gästehaus des Ministerrates und Politbüros der DDR"

Der Wohnbereich unserer historischen "DDR-Suite"




Die Einladung zur Auktion 1995

Errichtet wurde das Ensemble an der Schwägrichenstraße noch auf Geheiß von Walter Ulbricht.

Nach der Wende wurde das "Gästehaus" zunächst zum öffentlichen "Hotel am Park". Im Jahre 1995 wurde es dann geschlossen - wegen der inzwischen hohen Überkapazität an neuen Hotels in Leipzig - und man entschied sich, das Original-Inventar zu versteigern.

Großes öffentliches Interesse erregten damals die noch voll eingerichteten Prominenten-Suiten, die ebenfalls zur Versteigerung standen: die "Honecker-Suite", die "Mielke-Suite", die "Franz-Josef-Strauß-Suite" (in der er seinerzeit den Milliardenkredit für die DDR ausgehandelt hatte) und einige weitere. Der ARD war die Versteigerung damals sogar einen Bericht in der Tagesschau wert.

Unsererseits hatten wir kein Interesse an den Prominenten-Suiten, sondern an einer typischen DDR-Hotel-Suite, die wir bei uns im Hotel wieder aufbauen wollten, als Ergänzung unserer umfangreichen, historischen Sammlung der "Leipziger Schule" mit inzwischen mehr als 600 Bildern.

Honecker war seit 1971 regelmäßig samt Entourage im Gästehaus abgestiegen, mindestens zweimal im Jahr zu den Leipziger Messen. Von 80 Bediensteten ließ man sich und seine Gäste auch mit Westprodukten verwöhnen. Der von der Staatssicherheit streng überwachte Ort blieb für normalsterbliche Leipziger stets tabu.

Die "Leipziger Volkszeitung" berichtete am 14.9.2020 ausführlich über die geplante Sanierung und den Umbau. Über unsere "DDR-Suite" heißt es in dem Bericht:

Im Galerie-Hotel „Leipziger Hof“ an der Hedwigstraße kann man bis heute in einer komfortablen Zwei-Zimmer-DDR-Suite übernachten, die komplett mit Original-Möbeln aus der Honecker-Herberge im Musikviertel ausgestattet ist. Hotelier Klaus Eberhard, ein Professor für Atomphysik aus München und seit Anfang der 90er-Jahre bekannter Sammler Leipziger Kunst, hatte das gesamte Interieur einer Suite damals für 170 D-Mark ersteigert.
2. 25 Jahre "galerie.leipziger-schule". Unser Beitrag zum weltweiten Erfolg der Leipziger Malerei
    mit fast 100 Ausstellungen; mit Bildern von Werner Tübke, Michael Triegel, Rosa Loy, Sighard Gille
    und vielen anderen.


Werner Tübke gratuliert Hausherrn Klaus Eberhard zum 60. Geburtstag im Biergarten des "Leipziger Hofs" und überreicht ihm eine Arbeit von sich mit einer ganz persönlichen Widmung an das Geburtstagskind. ©:galerie.leipziger-schule



Im Biergarten unseres Hauses: So sah man Brigitte und Werner Tübke häufig - mit Zigarette und Pfeife. Dagegen außergewöhnlich: Werner Tübke lächelt. Presse-Fotograf Armin Kühne war überglücklich. Es sei das einzige Foto eines lächelnden Tübke, das er in rund 30 Jahren aufgenommen habe. ©:Armin Kühne



"Der Hochschullehrer bricht durch", pflegte Werner Tübke zu sagen, wenn er sich dazu bringen ließ, jungen Kollegen Ratschläge zu geben. Hier der Leipziger Malerin Martina Munse während der Ausstellung ihrer Bilder in unserer Galerie. ©:Armin Kühne
Mit einer umfangreichen Werner Tübke Ausstellung haben wir am 5. Dezember 1995 unsere "galerie.leipziger-schule" eröffnet.

Prof. Werner Tübke wurde am 30. Juli 1929 in Schönebeck (Elbe) geboren und verstarb am 27. Mai 2004 in Leipzig, war viele Jahre Lehrer - auch Rektor - an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und hat gemeinsam mit seinen Kollegen Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer in den sechziger Jahren die entscheidene Grundlage für den heutigen weltweiten Erfolg der "Leipziger und Neuen Leipziger Schule" gelegt.

Unserem Hause war er eng verbunden. Viele Begegnungen mit ihm folgten der Ausstellungseröffnung: bei uns im Hotel und in seiner legendären Villa in der Springerstrasse - wo ich sogar Zutritt zu seinem Atelier im Dachgeschoß hatte, eine Ehre, die nur wenigen Besuchern gewährt wurde.

Neben den vielen intensiven Gesprächen über die Kunst und über die DDR, haben wir gelegentlich auch herzhaft miteinander gelacht.

Wenn er wieder mal etwas uns eher skurril Erscheinendes von sich gab und Frau Brigitte vermittelnd einzugreifen versuchte:
"Sie wissen ja, mein Mann ist nicht ganz normal".
Worauf er in stoischer Unbekümmertheit stets die gleiche Antwort gab:
"Ich bin völlig normal, ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu mir!"

Ein Erlebnis aus seiner Jugend möchte ich hier erwähnen,das wenig bekannt ist, aber meiner Meinung nach sein späteres Leben und sein politisches Verhalten stark geprägt hat:
Als wir nach der Eröffnung seiner Ausstellung im "Gewandhauszimmer" zusammen sitzen, bin ich erstaunt, als er mich unvermittelt fragt:
"Glauben Sie, dass ich dumm bin?"
"Nein" sagte ich "das glaube ich nicht".

"Ist Ihnen denn in meinem Lebenslauf nicht aufgefallen," fragt er weiter, "daß ich ein Jahr zu spät Abitur gemacht habe? Ich habe immer erzählt, ich sei einmal auf dem Gymnasium sitzen geblieben, um dieses fehlende Jahr zu erklären."

Erst nach der Wende habe er gewagt, darüber zu sprechen, wie es wirklich war. Ich sei einer der ersten, der es hier heute von ihm höre.

"Als ich 16 Jahre alt war, wurde ich eines Tages von russischen Offizieren auf dem Heimweg von der Schule gebeten, mit ihnen zu kommen. Ich wußte natürlich, wo die Polizei in meinem Heimatort Schönebeck war. Zu meinem Schrecken gingen wir dort vorbei in Richtung des Gebäudes, in welchem die Russen ihre Kommandantur hatten. Wir kamen immer näher und ich wurde schließlich dort hineingeführt."

"Man warf mir vor, einen sowjetischen Offizier umgebracht zu haben.
... Meinen Eltern wurde nichts gesagt. Sie wußten nicht, wo ich war. Natürlich hatte ich nicht im entferntesten irgend etwas mit einem russischen Offizier zu tun gehabt. Es war reine Willkür. Völlig unbegründet. ... Man brachte mich in ein Gefängnis mit Einzelhaft. Es war eine sogenannte Stehzelle. Sie war so klein, daß man sich nicht legen konnte. Über längere Zeiträume wurde diese Zelle mit Wasser gefüllt, sodaß ich bis zur Brust im Wasser stand ...".

Wie es weiterging bis zu seiner schließlichen Freilassung, seiner Angst vor einer Wieder-Verhaftung ... die ausführliche Geschichte finden Sie in unserer Erinnerung/Hommage zu seinem 80. Geburtstag ... hier


3. Viele neue Bilder in unserer aktuellen Galerie-Ausstellung. Ein (erneuter) Besuch lohnt sich.
Gil Schlesinger
Michael Touma, "Frau in Bewegung",
Acryl, farbiges Transparentpapier, Kreide auf Hartfaser, 75,8 x 60,9 cm, 2001
In der Galerie zeigen wir die Ausstellung "SPUREN" mit Arbeiten von Michael Touma.

Noch vor der Corona Pandemie Anfang März eröffnet, entschlossen wir uns, sie bis auf weiteres zu verlängern, was sich als glückliche Entscheidung erwies:

Viele Arbeiten wurden in dieser zusätzlichen Laufzeit der Ausstellung von Kunstliebhabern erworben. Sehr zur Freude des Künstlers und der Galerie.

Fast schien es, dass mancher Kunstliebhaber in diesen Tagen der weltweit eingeschränkten Galerietätigkeiten Michael Touma als Maler der "Neuen Leipziger Schule" entdeckte, galt er bisher doch in Kunstkreisen oft eher noch als Geheimtipp - trotz seines klassischem Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, seinem Meisterschülerstudium bei Bernhard Heisig und hoher Wertschätzung bei seinen Lehrern und Kollegen.

Wir freuen uns über die besondere Aufmerksamkeit, die seine Arbeiten in unserer Galerie nun finden. Er hat sie verdient.

Die verkauften Bilder haben wir durch zahlreiche neue ersetzt. Wir laden Sie daher herzlich zu einem (erneuten) Besuch der Galerie ein. Sie werden viel Neues entdecken.

Fotos und Videos von der Ausstellungseröffnung und einen virtuellen Rundgang finden Sie ... hier

4. Neuigkeiten und Veränderungen in unserem Hause.
Gil Schlesinger
Unser Biergarten Kater "Carlo" sehnt sich nach Streicheleinheiten und hofft, dass die Pandemie bald vorbei ist.



Gil Schlesinger
"Carlo" als Baby, hier mit seiner Mutter "Dreibeinchen", der ein Waschbär ein Pfötchen abgebissen hat. Beide sind treue Begleiter im Biergarten. Viele Gäste haben die beiden schon ins Herz geschlossen.
In diesen schwierigen Tagen tut es gut, die Verbundenheit unserer Gäste mit unserem Hause zu spüren und zu erfahren.

Viele von Ihnen haben sich sorgenvoll erkundigt, wie es uns geht und ob unser Konzept, ein Hotel zu einem lebendigen Kunsterlebnis zu machen, in dieser Zeit überhaupt noch durchzuführen ist.

Natürlich sind der Umsatz und die Buchungszahlen stark zurück gegangen; doch innerhalb der Leipziger Hotellerie haben wir unseren Spitzenplatz verteidigen können.

Vieles, was Leipzig für Besucher zu einem besonderen Erlebnis macht, musste in diesem Jahr ausfallen: so das Bachfest und andere Musikfestivals, die Buchmesse und andere Messen, große Kongresse wie z.B. der EU-China-Gipfel und leider vieles mehr.

Einige Feiern und Veranstaltung konnten wir für unsere Gäste unter streng eingehaltenen Corona-Bedingungen durchführen. Unser ausgedehnter Biergarten, unser Restaurant und unsere Tagungsräume standen (und stehen) dabei mit genügend Abstand zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir unseren Gästen an, bis zum geplanten Anreise- oder Veranstaltungstag kurzfristig zu stornieren.

Alle Gegenstände in unseren Gästezimmern werden bei einem Wechsel nach den strengen Hygienevorschriften neu desinfiziert. Leider können wir daher derzeit keine Zeitschriften oder Bücher oder anderes Informationsmaterial zur Stadt, zur Kunst und zu unserem Hause auslegen - wie Sie es sonst gewohnt sind. ... mehr.


5.  So buchen Sie unser Haus Übernachtungen und Veranstaltungen zum günstigsten Preis.
Möchten Sie für Ihrem nächsten Leipzig Besuch die Stadt mit einem von uns zusammengestellten Programm näher kennenlernen und genießen? Oder planen Sie eine Veranstaltung in unserem Hause? Wir beraten Sie gern.

Führungen durch unsere Kunstsammlung finden derzeit wegen der Corona-Einschränkungen nicht statt.

Immer mehr Gäste buchen auf direktem Wege, und das mit gutem Grund: Wir garantieren Ihnen den niedrigsten Preis für eine Übernachtung oder eine Veranstaltung in unserem Hause, wenn Sie den direkten Weg der Buchung wählen: online über unser hauseigenes Reservierungssystem oder per Telefon bei unserer Rezeption (0341 - 69 74 0). Dies gilt ohne Ausnahme, an jedem Tag im Jahr, ohne Wenn und Aber.

Und wenn uns mal ein Fehler unterlaufen sollte und Sie uns darauf aufmerksam machen, dann reduzieren wir auch Ihren Preis und zusätzlich nochmal um 10%. Hierfür bürgen wir mit unserer Best-Preis-Garantie.


Saane Süßmilch, "K.E.", 2002
©galerie.leipziger-schule


Bleiben Sie gesund und uns gewogen!
Mit herzlichen Grüßen aus dem Leipziger Hof
Bill Apel,
Hoteldirektor
Prof. Dr. Klaus Eberhard,
Geschäftsführer und Kurator der Sammlung und der Galerie

GALERIE HOTEL LEIPZIGER HOF

Hier schlafen Sie mit einem Original
Hedwigstr. 1-3, 04315 Leipzig
1300 Meter östlich vom Hauptbahnhof
Tel. 0341/6974-0; Fax 0341/6974-150
www.leipziger-hof.de        email

Bill Apel
Foto ©privat
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